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Meine Zeltofen-Seite
     
   

Lagerfeuer ist eine feine Sache. Das ganze gezähmt für Innenräume UND transportabel, das ist nochmal eine andere Geschichte.

Hier gibt es übrigens zwei tolle Zusammenstellungen zum Thema, von "leichtgewicht" aus dem Canadierforum. Richtige Zeltofenbücher:

Tent Stove Book und Tent Stove Book II

Ich wollte das zunächst mal ausprobieren, und habe mir einen eigenen Ofen aus Schrott gebaut, mit wenig Aufwand - eigentlich ging es dabei dann nur noch um das Edelstahl-Folienrohr.

Stufe 1: der AiA-Zeltofen

Wir hatten den Ofen ein paar mal winters im Zelt auf Treffeneinsatz, aber bald schon zeigten sich konzeptionelle Schwächen (siehe Link)

Also landete das Teil nach einem Winter in der Ecke. Beim Winterzelten reichte uns Uwes Feuertrommel und Grill, draußen.

 

 

 

Einige Jahre später hatte uns Birol seinen türkischen Samowar am Tauerntreffen geschenkt, weil er ihn nicht wieder heimschleppen wollte. Wir haben ihn dann hin und wieder genützt, auch zum Grillen (weil der Wassertank abnehmbar ist), und irgendwie war das ganz lustig:

 

 

   

 

Aus Jux habe ich mir dann 2016 doch wieder einen Ofen gekauft, der vom Konzept sehr ähnlich meinem AiA-Zeltofen ist - aber eben doch etwas professioneller.
Den Frontier Stove.

     
Der AIA-Zeltofen
     

 

 

 

Nach dem Kauf eines Lavvu war die Möglichkeit einer Beheizung in greifbare Nähe gerückt. Entsprechende Bilder und Ideen fanden sich im Netz, beispielsweise auf Feuerzelte.de

Unser Problem: das Ding sollte vor allem auf winterlichen Motorradreisen zum Einsatz kommen - es galt also Packmaß und Gewicht entsprechend zu berücksichtigen, und natürlich sollte es nicht viel kosten.

Der Kick war die Seite von kifaru - hier wird ein rollbares Edelstahlrohr verwendet. Ich habe die Folie dann in Deutschland bei hs-folien gekauft:
Standardbreite 305 mm, Wunschlänge 3000 mm, 0.1 mm stark, Federstahl 1.4301
Angerufen, besprochen, per Fax bestellt (Versandkosten).
Die Edelstahlfolie wird zwar weniger elastisch durch die Hitze, aber es reicht immer noch um ein Rohr daraus zu rollen.

Bei Zeltöfen gibts grundsätzlich zwei Konzepte: aufrechte und liegende Öfen. Ich hab mich wegen dem besseren Nachlegen beim Kochen für die liegende Variante entschieden.

Im Schrott hatte ich vor einiger Zeit einen neuwertigen Auspufftopf gefunden, der wohl von einem Klein-LKW stammt. Der wurde aufgeschnitten und ausgeräumt, bildete die Basis für weitere Arbeiten.

 

     


Rohrzubehör: Stück Alu-Regenrohr, Konservendose ohne Deckel und Boden als untere "Fassung" des Rohres, Zuckersieb für oben. Das Rohr befindet sich bereits gerollt innerhalb.


Die Edelstahlfolie, einfach mal ausgelassen ...

 

1 ... Tür mit Zuluftregler
2 ... Brennraum ca. 33 cm mit Auflage für Rost
3 ... Kochplatte Stahl, aufklappbar - darunter Grillrost
(später anders gelöst durch Rohr mit abnehmbarer Platte)
4 ... Original Auspuffstutzen + Knie (darin Regelklappe)
5 ... Ofenrohr rollbar aus 0,1 mm Edelstahlfolie;
4-5 Halteringe aus Schlauchschellen
6 ... Öse hält Ofen an Lavvustange
7 ... Klappbare Ofenbasis aus Alublech

Zuerst dachte ich: der Ofen steht auf einer Sperrholzplatte im Schnee.
Ist aber nicht nötig, kann man direkt auf den Boden stellen.

Ofenbasis und Rohr (quergerollt) passen zum Transport in den Brennraum.

  • Das Ofengestell ist aus 1,5 mm Aluplatten mit Scharnier (Klavierband, genietet), lässt sich zusammenklappen auf Ofenlänge.
  • Der obere Ring der den Topf bzw. die Kochplatte trägt ist aus einem Stück Luftungsrohr passend gemacht. Das Loch dafür im Ofen wurde mit der Sticksäge gesägt, das Rohr eingepunktet.
  • Die Kochplatte war mal der Boden eines Dampfkochtopfes - Griff drangebrutzelt und passt.
  • Die motorseitige Wand des Auspuffs wurde zur Tür umfunktioniert - ein umlaufend aufgeschweißtes Blech bildet einen ausreichend dichtenden Falz. Scharnier sitzt unten (dann kippt der Ofen nicht beim auf- und zumachen) und war mal eine Kistenverschluss-Falle. Verschluss oben ist auch von einer Kiste, nämlich ein Bügelverschluss. In die Tür wurde eine regelbare Zuluftöffnung eingebaut, und ein Griffbügel (so angebracht dass man ein Brett reinstecken kann zum Betätigen).
  • Die vorhandene Rohröffnung habe ich zum Einbau eines Sichtfensters verwendet - ein Stück rundes Klarglas aus einer Schweißerbrille kam rein, DM 50 mm, gehalten von Glasfaser-Dichtschnur aus dem Ofenbedarf.
  • In den Rauchanschluss kam eine Stellklappe hinein, um den Zug drosseln zu können. Wichtig um eine Überhitzung des Rauchrohres verhindern zu können.
  • Der Durchgang durchs Zelt wurde aus einem Stück Aluminium-Regenfallrohr gemacht, das gerollte Rauchrohr wird durch eingenietete Blechstreifen auf Distanz gehalten, zwischen den Rohren herrscht freier Durchzug. Das funktionierte gut und wurde bislang (bei sparsamer Heizerei) nur handwarm.
  • Obendrauf haben wir einen Staubzuckerstreuer vom Flohmarkt gesteckt, als Funkensieb. Nachteil: setzt sich recht schnell zu - von außen mit Schnee, von innen mit Ruß. Eventuell wäre hier eine Art Labyrinth besser geeignet.
  • Im Ofen sorgt ein Stück Lochblech als Rost für bessere Zuluftversorgung im hinteren Bereich.
  • Die Kochstelle habe ich mittig gesetzt - besser wäre weiter vorne oder hinten gewesen, dann kann man längere Holzstücke nach Abnehmen der lediglich aufgelegten Kochplatte besser einfädeln ...
  • Über/neben dem Ofen ist an der Lavvustange ein alter Backofenrost als Ablage und Trockengestell abgehängt.
  • Der Ofen ist nochmal direkt an der Lavvu-Stange befestigt, was ein Umkippen ausschließt.

Die ganze Chose passt in eine kleine Holzkiste (die unterhalb auf den Bildern zu sehen ist) und die wiederum vorne in den Beiwagen. Brennholz für einen Abend ist da auch mit drin. Außerdem Anzündmaterial, ein Stück Rohr zum Anblasen (durch die vordere Zuluftöffnung), ein kleiner Grillrost und ein Lappen.

 

Erster Test


Prototyp, noch ohne Kochstelle, Griff und Regelklappe.


 


Die Bierdose (0,5 Liter) dient ausschließlich dem Größenvergleich ...





In der Praxis



Pfanndl, direkt auf der Glut brutzelnd. Die Kochplatte ist abgenommen und lehnt in der linken unteren Bildecke.



Zeltdurchführung, und Trockenplatzerl im Spitz. Die Kameraakkus erwachen wieder zum Leben, das beschlagene Objektiv wird klar, die Mütze trocken ...

Es ist empfehlenswert, das Rauchrohr bzw. die Durchführung knapp an der Zeltstange zu befestigen, beispielsweise mit Draht. Dann kanns nicht verrutschen (Wind, Schnee) und doch irgendwo an die Zeltwand anbrennen!



Der Ofen aufgeklappt: man sieht den Aschenrost, der übrigens auf einem eingeschweißten Querstangerl ruht. Vorne ist er hochgebogen, damit beim Aufmachen der Tür nicht viel Glut herausfallen kann, und damit die Zuluftöffnung nicht durch Asche verstopft wird.





Erfahrungen von einer Fahrt zum Gamssteintreffen:

  • Kein Brandfleck unter dem Ofen !
  • Das Zelt hälts aus, jedenfalls wenn man nicht voll einheizt bis der Ofen glüht (aber dann wärs im Zelt eh nicht auszuhalten) - das Überschubrohr wird handwarm bis max. 50 Grad
  • Es schneit oben neben dem Rohr etwas rein, aber minimal - und auf den Ofen (wo es eigentlich egal ist)
  • Es entsteht bei Betrieb ein ziemlich kräftiger Zug im Zelt. Zigarettenrauch beispielsweise wird direkt nach oben weggesaugt. Der Effekt ist ähnlich wie beim Lagerfeuer wenn auch nicht so ausgeprägt: vorne ist es warm, am Rücken kühl.
  • Wir hatten den Zelteingang am Boden immer offen, um ausreichend Zuluft zu haben. Wenn man dicht macht besteht wohl die Gefahr austretender Rauchgase (durch Windböen etc) und das ist nicht gut. Seitlich strömt absolut NICHTS mehr nach wenn nachts ein halber Meter Schnee fällt ...
  • Der Ofen wurde zum Kochen und Trocknen/Aufwärmen von Ausrüstung verwendet, NICHT für eine warme Zeltnacht. Das wäre Stress (öfter mal nachlegen) und man sollte so ein Oferl doch nie unbeaufsichtigt lassen ...
  • Der Ofen kriegt bei feuchtem Wetter die Zeltwand nicht trocken - nicht mal innen. Zumindest nicht wenn außen Schnee liegt ...
  • Kochen dauert etwa doppelt so lange wie am Benzinkocher, ist aber urgemütlich. Die Pfanne haben wir nach Abnehmen der Kochplatte direkt aufs Feuer gestellt. Den Glühmost zum Warmhalten auf die Platte. Kaffee - speziell Morgenkaffee - sollte man lieber am Kocher machen. Es dauert sonst zu lange ... - eine geplante Verbesserung ist eine zusätzliche ringförmige Kochplatte passend zur Neapolitana - damit kann diese Espressokanne direkt von unterhalb befeuert werden.
  • Gutes Vorheizen ist essentiell ! Passendes Anzündematerial mitnehmen! Zuerst was schnell brennendes reintun, damit Zug entsteht (Zeitungspapier ...). Zur Not geht Klopapier plus brennbare Flüssigkeit, z.B. Grillanzünder.
  • Je besser das Holz (trockenes Hartholz) umso mehr Spaß macht der Ofen. Versuche mit Holzbriketts stehen noch aus.
  • Es entsteht jedenfalls bei minderwertigem Weichholz eine Menge Asche. Wenn der Ofen ausgeht kühlt er schnell aus, was zur Folge hat dass ziemliche Kohlebrocken übrig bleiben, anstatt wie in einem Kachelofen fast restlos zu verbrennen

Resumee: in Summe eine lustige Sache, aber:

1) Wenn man im Winter das Zelt heizt, wird es da drin warm. Alles schmilzt, man steht plötzlich im Matsch. Um vom Ofen zu profitieren, muss man so lange heizen, bis alles Kalte warm ist und alles Nasse trocken. Und zusätzlich einen Zeltboden mitschleppen. Und vor Abfahrt das Zeug von Schlamm befreien. Außerdem wurde es uns im Zelt zu warm.

2) Wenn man sich nicht ständig um den Ofen kümmert, brennt er leer oder fängt an zu qualmen. Eigentlich beschäftigt einen das Ding IMMER. Fein, wenn man des Ofens wegen zeltet, nicht so toll wenn man auch mal ausfahren will oder was anderes machen.

Beim nächsten Mal würde ich den Ofen aus einer Munitionskiste machen - besser staubar und weniger Arbeit. Man suche im Netz nach Ammo Can Stove für Hinweise ...

     
Der Frontier Stove
     
   

Ich hatte mich einige Zeit mit den Möglichkeiten beschäftigt, auch in den Sommer-Randmonaten beim buscampen eine angenehme Wärmequelle mitzuführen. Feuerchen machen geht ja nicht immer, und die Diesel-Standheizung im Bus war auch nicht das Gelbe vom Ei - nerviges Gebläse, zu warm, zu trockene Luft, Abgase rund ums Auto, völlig romantikfrei. Und funktioniert nur innen im Bus.
Durch Zufall stieß ich auf einige Beispiele, wo Menschen Holzöfen in ihre Camper, Busse oder Anhänger eingebaut hatten.

Nachdem mein Bus klein ist und im Ausbau ja quasi fertig war, suchte ich also etwas, was sich noch reinbauen lässt:

  • Klein genug, weil nicht viel Platz ist, um Abstand zu brennbaren Oberflächen hinzukriegen.
  • Mit Kochplatte oben - wenn schon denn schon
  • Von der Schmalseite zu befeuern und zu regulieren
  • Rauchrohr an der anderen Schmalseite
  • Lange Brennkammer, um Standard-Ofenholz (33 cm) nützen zu können, das man unterwegs auch mal einfach kaufen kann und nicht weiter einkürzen muss (eine Lehre aus dem Betrieb des Samowars, der nur Holzkohle oder maximal 15 cm lange Holzstückchen verdauen kann). Mit der Axt spalten geht unterwegs ja, aber auf Länge sägen?
  • Auch draußen frei aufgestellt verwendbar, also flexibel
  • Mit zerlegbarem Rauchrohr, da der Rollkamin sehr viel Dreck beim Ausfstellen und Wegpacken verursachte.
  • Bezahlbar. Einen Schweizer Fibistove um einen vierstelligen Eurobetrag wollte ich mir nicht leisten.
  • Mittleres Gewicht: stabil genug um auch mal einen voll gefüllten Dutch Oven draufzustellen, und dass sich da nicht ständig etwas verzieht. Leicht genug um ihn auch wirklich mitzunehmen (es gibt kleine gusseiserne Schiffsöfen die gleich mal 30 oder mehr Kilo wiegen, man google Dickinson oder Newport).

Und lustigerweise hab ich so etwas tatsächlich gefunden! Den englischen Frontier Stove, erhältlich beim Verkäufer belltentboutique auf Ebay oder Amazon. Hier eine sehr schön gemachte Seite dazu auf treehugger.com
Herstellerseite: www.anevay.co.uk/outdoors/

 

Der Ofen stand schon ein paar Tage im Freien bevor ich daran dachte ihn zu fotografieren ... der Lack brennt an manchen Stellen ab (es hatte dort gemessene 350 °C oder mehr) und wird wohl durch Auspufflack ergänzt werden:  
     
   


Inzwischen gibt es eine neue Generation, wo man sich per Kickstarter beteiligen kann:
Den Frontier Stove Plus mit Glasfenster, Zugregulierung und dickerem Rauchrohr.

Eigentlich hauptsächlich als mobiler Notofen für Hilfsprojekte entworfen, wurde der Frontier Stove rasch auch bei Campern beliebt. Er nützt den Brennstoff deutlich besser aus als ein offenes Feuer und ist auch bei widrigen Bedingungen (Wind, Regen) gut verwendbar.

Pluspunkte:

  • Preiswert: Mit etwa 250 Euro echt bezahlbar
  • Stabil: Durch drei klappbare Beine und Transporttasche wirklich überall mobil im Freien einsetzbar. Steht immer wackelfrei und stabil, und hält auch sein segmentiertes Rauchrohr aufrecht.
  • Groß genug: Große Kochfläche für zwei große Töpfe und Kleinkram. Oder auch für einen Coleman Camp Oven. Oder einen großen 10" Dutch Stove.
  • Klein genug: Die Rauchrohrteile passen für den Transport in den Brennraum - sogar auch noch nach meinen Modifikationen (siehe unten).
  • Herdöffnung: Die entnehmbare Herdplatte ermöglicht große Hitze direkt am Topfboden, wenn man das will. Außerdem super Kontrolle des Feuers, sie ist eine große Hilfe beim Reinigen und Anzünden (und beim Umbauen). Sie ermöglicht im Freien Lagerfeueratmosphäre, wenn nicht gekocht wird. Und man kann auch auf dem Ofen grillen ...

Allerdings ist der Ofen sehr simpel konstruiert, so dass ich ihn für Innenräume NICHT uneingeschränkt ohne Modifikationen empfehlen würde:

  • Zu wenig Zug: Das Rauchrohr ist mit 60 mm zu dünn, dadurch hat es zu wenig Zug. Bei Öffnen der Tür zum Nachlegen qualmt es daher gerne aus allen Ritzen, da reicht der geringe Zug nicht aus, um den Rauchdruck standzuhalten.
  • Unsaubere Verbrennung: Die Verbrennung ist nicht sehr sauber, weil sich das Brennholz gerne direkt an den Ofenboden legt und dann zu wenig Luft bekommt. Oft wird das Holz hinten im Brennraum mehr vor sich hinglosen als tatsächlich brennen, weil dort wenig Sauerstoff hinkommt.
  • Schlecht regulierbar: Die Regulierung der Verbrennungsluft ist über Raster im Türverschluss gelöst, diese kann also auch leicht geöffnet arretiert werden (etwa 5 mm Spalt). Da kann es oben aus der Türöffnung aber schon ordentlich herausrauchen. Die Zugregulierung im Rauchrohr betrachte ich aufgrund der eh schon prekären Zugverhältnisse nur als Option, ein Glutbett länger am Leben zu halten. Betrieb mit Holzkohle habe ich ausdrücklich noch nicht getestet!

Daher hab ich nach einigen Brennversuchen meinen Ofen ein wenig umgebaut und ergänzt:

  • Rauchkanal: Das Rohr wurde innen durch einen Rauchkanal ergänzt, der die Abgase in der Brennkammer mittig gleich hinter der Herdplatte ansaugt und in den Kamin leitet. Er wird durch die Flammen zusätzlich aufgeheizt , was schnell für guten Zug sorgt. Dadurch müssen auch die unverbrannten Rauchgase von ganz hinten im Ofen nach vorne unter die Herdplatte, wo die größte Hitze und die Flamme ist, und werden dort nachverbrannt. Weil ich den Ofen nicht aufschneiden wollte ist der Rauchkanal nur so groß dass er gut durch die Öffnung passt: hinten 8x8 cm wegen überleitung in den Kamin, vorne 4x8 cm damit er nicht stört. Macht 32 cm2 an der engsten Stelle, wobei das 60 mm Rauchrohr eh nur knapp 30 cm2 Querschnitt hat.
  • Rauchsperre: Die zweifelsohne schöne runde Türöffnung habe ich innen durch ein zusätzliches Blech im oberen Bereich verkleinert, gerade so groß dass der Verschlussriegel noch gut funktioniert. Dadurch kann sich innen unter der Herdplatte erstmal jede Menge Rauch sammeln und durch den Rauchkanal abgesaugt werden, bevor er diese Blechbarriere überwindet und aus der Türe kommt. Fürs Nachlegen und reinigen ist die Öffnung trotzdem noch reichlich groß.
  • Brennstoffrost: Ein Rost aus Lochblech sorgt für Transport der Verbrennungsluft bis in den hintersten Winkel.
  • Zuluft: Zusätzliche Luftlöcher unter der Tür sorgen für notwendige Zuluft, auch bei geschlossener Türe - an der richtigen Stelle, nämlich unter dem Brennstoffrost.
  • Türgriff: Die Türe bekam einen Holzknopf, um sie auch bedienen zu können wenn der Ofen an ist.
  • Herdring: Ein zusätzlicher Herdring mit Öffnung 80 mm sorgt wahlweise dafür, auch kleine Kochgefäße wie ein 90 mm AiA-Häferl oder eine Caffetiera di Mokka direkt auf die Flamme stellen zu können. Die Platte hat übrigens original 150 mm Durchmesser, ein Topf sollte also mindestens 160 mm groß sein um auf offener Flamme kochen zu können.
  • Wind- und Regenschutz: Ein drehbarer Windhut für den Kamin wurde angefertigt, der vor zurückdrückendem Rauch schützt.
  • Schürhaken: Ein Kombiinstrument mit integriertem Blasrohr ermöglich auch die problemlose Entnahme der Herdplatte aus ihrer Bajonettmimik und die Bedienung der Zugklappe im Rauchrohr.

BILDER:

 

     
Rauchkanal:  

 

Rauchsperre oben, Zuluftlöcher unten:  

 

Feuerrost:  

 

Zugriff von oben, Schürhaken mit Blasrohr:  
     
 

 

 

 

   

 

Mit Coleman Camp Oven drauf  

 

Hut  

 

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