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motorangs MITSUBISHI L300 FAQ Ein paar Dinge über den L300 4x4 2,5 TD mit 4D56-Motor (64kw/87PS) Fahrwerk - Bremsen - Karosserie |
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SEITE IST NOCH IM AUFBAU *** |
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Bericht zum Wechsel der hinteren Bremsleitungen und zum Bremskraftregler
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| Stoßdämpfer Vorne Pajero L040 Dämpfer passen in den L300 Allrad an der Vorderachse. Daher ist für vorne die Auswahl größer als für hinten. Unter anderem gibt es passende von Ikon - früher Koni - ölgedämpft, einstellbar, Lifetime-Garantie. Günstig bei http://www.poohlpower.de/index.html http://www.koni.de/ - Hier gibts den Typenschlüssel ("Was bedeutet die Bestellnummer"): http://www.koni.de/_info/bestell_nr/bestell_nr.html Und hier die Dämpfer für den L300: ![]() Wagen / Baujahre / Dämpfertyp / Dämpfer für vorne / Dämpfer für hinten. Von Kayaba sollte was passen, in Österreich bei Derendinger: im Katalog unter Mitsubishi Commercial L300/Delica 4WD: Excel-G (twin-tube Gas) Vorne Nr. 344111 Weitere Diskussion hier: http://www.4x4travel.org/phpBB3/viewtopic.php?f=27&t=1910 Hinten sind die Dämpfer mit Gewindestange unten ausgeführt (selten). Die reissen auch hin und wieder mal ab, spätestens dann sollte man sie ersetzen ... Wahnsinnig viel merkt man davon aufgrund der sehr harten Blattfederung allerdings eh nicht ...
Ich hab meine von OME (Old Man Emu, Australien) bei Taubenreuther bekommen, es ist die 3-1879 OME Stoßdämpfer Toyota J7 hinten standard Von Kayaba sollte was passen, in Österreich bei Derendinger: im Katalog unter Mitsubishi Commercial L300/Delica 4WD: Excel-G (twin-tube Gas) Hinten Nr. 343226 |
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Drehstäbe
(vordere Federung) Wenn die Drehstäbe verstellt werden (härter, weicher) oder ausgewechselt, müssen Spur und Sturz neu eingestellt werden Optimale
Fahrstabilität ergibt sich bei etwa gleichem Aus -und Einfederweg,
d.h. sowiel wie man hochgedreht hast sollte man die oberen Anschläge
kürzen und die unteren versetzen (etwa 2 cm). Das Gewinde wird kaum
reichen. Man kann das Gewinde abflexen und dann einen längeren Gewindestab
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Blattfedern
(hintere Federung) Übrigens waren bei den L300 vor 1990 keine Querstabis hinten verbaut, und diese wurden bei späteren Modellen auch schon öfter mal vom Eigentümer entfernt um mehr Verschränkung im Gelände zu erreichen - ohne negative Auswirkungen beim Fahren. |
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Räder
und Reifen Weiters ist die Einpresstiefe der Felgen wichtig, also wie weit die Felgen vor oder hinter der Befestigungsebene stehen. Bei der Einpresstiefe wird immer von beiden Seiten auf die Auflagefläche gemessen. Ist es genau in der Mitte ergibt sich ET 0. Die
Standardfelgen des L300 heißen 6x15JJ ET22, wobei 6 die Felgenbreite
in Zoll ist. Die
Notwendigkeit einer breiteren Felge ergibts sich meist aus den Anforderungen
für breitere Reifen, die nur auf gewisse Felgenbreiten aufgezogen
werden dürfen. Übrigens haben die 6 Zoll Serienstahlfelgen eine Belastungsgrenze von 725 kg. Das macht dann Summe mögliche 1450 kg für hinten. Reifen:
Riesenthema. Hier nur weniges dazu. Standard ist 215/80-15 bzw. oft auch
als 215-15 bezeichnet (die 80% Höhenindex sind Standard und werden
weggelassen). 235/80-15 (entspricht etwa 30x9.5) passt wohl auch ohne
Änderung, ist aber eigentlich nicht zugelassen. Eintragungen anderer Größen: AFAIK will der TÜV sehen: -
Traglastgutachten für die Felge bzw. einen entspr. "Beweis",
dass die Felge eine ausreichende Traglast hat. |
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| Felgen original 6-Loch-Felgen, Lochkreis 139,7mm. 6JJ x 15 Einpresstiefe 22 (EP 10-25 sollte OK sein) Alternativ 235/75R15 bzw. 30x9 R15. Passen könnten Pajerofelgen vom L040 oder V20, oder etwas vom Patrol etc. |
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Freilaufnaben
(FLN) Im
Zubehör gibt es manuelle Naben zum Nachrüsten, beispielsweise
bei Därr oder AS OFF ROAD STRACKE (AVM Freilaufnaben, um 2xx Euro).
Die AVM-Nabe (Toyota original) ist weitgehend aus Leichtmetall. Die AISIN-Nabe
(Mitsubishi original) ist weitgehend aus Stahl. Die FLN sind dafür da, dass die Vorderachse bei 2WD NICHT über die Räder angetrieben wird (FLN offen) und dass die Räder bei 4WD von der Achse angetrieben werden (FLN zu). Dadurch stehen dann die vorderen Achswellen beim 2WD still, kein Verschleiß, weniger Spritverbrauch. Die automatischen Freilaufnaben schliessen automatisch bei 4WD und werden geöffnet, indem man danach in 2WD etwas rückwärts fährt. Bei manuellen FLN muss man aussteigen und auf jeder Nabe ein Hebelchen umdrehen. Automatische FLN sind bequemer, aber es kann bei verschlissenen FLN passieren, dass sie beim Rückwärtsfahren auch im 4WD auf gehen und dann steht man mit 2WD im Sand oder Matsch. Sind mauelle FLN geschlossen, so kann ich im Fahren zwischen 4WD und 2WD schalten (da der vordere Antriebsstrang mitläuft). Bei den automatischen schließt erst der angetriebene vordere Antriebsstrang die Naben, deshalb kann man nicht während der Fahrt den 4WD rein machen. Bei offenen manuellen FLN kann man zum Rangieren die Untersetzung des 4WD einlegen, dabei werden jedoch nur die Hinterräder angetrieben, es gibt keine Verspannungen. Ist manchmal geschickt bei Hängerbetrieb. |
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Allradbetrieb
Ich schalte immer nur bei stehendem Fahrzeug um ... Zum
rangieren von schweren Lasten (Anhängerbetrieb) ist die Untersetzung
hilfreich (weniger Tempo, mehr Kraft) - da diese mit dem 4WD Modus gekoppelt
ist, kann man bei offenen manuellen Freilaufnaben (=getrennt) erreichen,
dass der Antrieb nur auf die Hinterräder geht (vorne dreht dann zwar
die Achse aber die Räder werden nicht angetrieben. Achtung:
Der L300 Allradantrieb darf nur auf losem Untergrund verwendet werden!!
Das System hat kein Mitteldifferenzial. Wenn die Summe der vorderen und
der hinteren Radumdrehungen abweichen (enge Kurven beispielsweise), dann
gibts eine Drehzahldifferenz die entweder über Reifenschlupf abgebaut
werden kann, oder durch Zerstörung von Bauteilen ... (Diff Wind-Up).
Daher kommt auch das Geknarre und Geächze beim 4WD-Rangieren auf
Asphalt - der Antrieb versucht das Chassis zu verbiegen ... |
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| Radlager Einstellung: Im Bucheli ist die von Mitsubishi verwendete Methode beschrieben, mit Spezialwerkzeug, Federwaage etc. Man sagt es ginge auch ohne, mit Gefühl ... Wie immer bei Lagern gilt auch hier: lieber eine Spur zu locker als eine Spur zu fest ... |
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| Achsmanschetten Die Zweiteiligen funktionieren nicht - Die Klebestelle hält zwar weil man es sauber machen kann, aber das Problem ist die Form der Wülste. Die reissen wieder der Länge nach durch. Entweder Ganze aus dem Zubehörhandel oder die Originalen. Der Achsschenkel muss abgenommen werden. Dazu braucht man entsprechende Abzieher. Wenn es nur um den Wechsel der Manschette geht, dann mach ja nix an den Ringen der Freilaufnabe und der Wellenmutter. Man kann die komplette Nabe runternehmen ohne das man die Radlager verstellt. Einzig was nachher eingestellt werden muss und mit Blattlehre ist dann eigentlich das Spiel zwischen Seegerring der auf der Welle sitzt und der Nabe. Also nix kompliziertes. Normal muss man gar nix machen. Nur nicht die Anlaufscheiben die drauf sitzen vertauschen. Vorsicht beim Welleneinführen ins Differential, dort sitzen auch Dichtungen ... Detailbeschreibung hier: [Bericht] |
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| Rostbekämpfung Hohlraumschutz mit Mike Sanders Fett: Es empfiehlt sich, den Boden mit Pappe o.ä. auszulegen, oder noch besser, eine grosse Wanne unterzustellen, um das flüssige auslaufende Fett aufzufangen (dieses kann man dann immer noch zum Pinseln oder für Schrauben etc. nehmen). Gesamtbehandlung ca. 6-8 kg Fett. Rahmen rostet fast gar nicht. Schwachpunkte: Radläufe vorne und hinten und dort rundum (Spritzwasser), Fußraum innen (gammelige Matten oder Wasser von vorne durch Undichtigkeiten), Heckklappe, die hintere Stoßstange (unter dem Kunststoff), der Tank (speziell die Fälze). Sander: Arbeitsluftdruck sollte 8-10 bar betragen. Unterboden: Ordentlich Hohlraumversiegelung/Schutzwachs drauf auf den trockenen sauberen Untergrund (aber keine dicke Pampe, sondern eine Variante, die nur einen dünnen Wachsfilm ergibt). Regelmäßig kontrollieren und ausbessern. Abschleifen , Zinkspray, Rostumwandler etc. sind eher Zeitverschwendung. Ersatzbleche: Ein neuer Kotflügel (Pajero L040) kostet bei Mitsubishi beispielsweise 273,-€ Unter www.atp-autoteile.de gehts oft günstiger. Die führen die gängigen Reparaturbleche, Stoßstangenteile etc. |
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Ölwechselübersicht Für
Zwischengetriebe geht ein GL4/GL5 sehr gut, ebenso für die Vorder-
und Hinterachse. Wechselintervalle: |
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| Lenkgetriebe Bei Defekt kaum reparierbar und irre teuer als Ersatzteil. Immerhin gibt es einen Dichtungssatz.Meistens ist im Bereich der Abdichtung die Hauptwelle angerostet und kann mit Schleifpapier/Ölstein instandgesetzt werden. Symptome eines Lenkgetriebeschadens: Lenkung geht schwer und nach Kurvenfahrten will das Lenkrad nicht von alleine zurück in die Ausgangsstellung (geradeaus). Da sich der 4WD vom 2WD im Prinzip nur durch den Achskörper selbst unterscheidet stehen die Chancen nicht schlecht, was passendes zu finden. Das "Umlenkgetriebe", das von der Lenksäule gesteuert die Drehrichtung einfach nur umlenkt und zum Lenkgetriebe bringt ( das sitzt an der Achse ) sollte bei 2WD und 4WD gleich sein - aber das reine Lenkgetriebe an der Achse könnte schwierig werden , da ist dann vergleichen und messen notwendig. |
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Traggelenke
vorne
oben Beim 2WD ist das
anders:
Wenn
man also das obere Traggelenk vom Radlagergehäuse löst und den
ganzen oberen Querlenker ausbaut, und damit in die nächste Landmaschinenwerkstätte
pilgert sollten die die Gelenke wohl für kleines Geld aus und einpressen
können. Dabei die Markierung beachten. |
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Traggelenke
vorne
unten Die
unteren Schrauben mit Gegenmuttern können mit normalem Werkzeug abgeschraubt
werden (Stecknuss und Ring-Gabelschlüssel). Ein Druckluftschrauber
ist hilfreich, vorbehandeln mit Rostlöser auch. Die Schrauben haben
Feingewinde, man sollte also keine verlieren. Allerdings sind bei Aftermarket-Ersatzgelenken
oft neue Schrauben dabei. Beispielsweise bei SIDEM 72189 (Mitsubishi-Referenznummer:
MB176308). Der untere Konus sitzt im Achsschenkel und ist mit Kronenmutter und Splint gesichert, bei Nachbauteilen muss hier eine Polystopmutter reichen. Zum Trennen reicht ein handelsüblicher Kugelgelenktrenner und ein Hammer. Allerdings muss zum AUSBAU tatsächlich die halbe Achsaufhängung zerlegt werden:
Solange kein Spiel im Gelenk ist, sollte nur fleißig gefettet werden und die Gelenke halten ewig. Die Originalgelenke haben ja Schmiernippel. |
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| Reserverad Sollte in den Dimensionen (zumindest dem Umfang) etwa den montierten Rädern entsprechen. Wenns anders ist: auf eine nicht angetriebene Achse montieren und kein 4WD nützen. Bei Umbau auf 16 Zoll passt das Reserverad nicht mehr in die Halterung bzw. ist es unter dem Heck zu eng (Auspuff). 15-Zöller gehen, auch wenn sie breiter sind als original (235er beispielsweise). Alternative Unterbringung: Halter am Heck bzw. an der Front dürften inzwischen (für den mitteleuropäischen Gebrauch) nicht mehr eintragungsfähig sein - Stichwort Fußgängerschutz. Auf dem Dach ist es schwerpunktmäßig nicht so toll. |
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| Luftdruck Viele fahren mit Reifendruck 3.2 bar. Das ist heutezutage eher der "richtige" Reifendruck als die empfohlenen 1,9 - 2,0 bar, auch in Hinsicht auf Reifenverschleiss. Etwas weniger Spritverbrauch. Die Werksangaben sind recht niedrig, hat wohl etwas mit Komfort zu tun und mit den damaligen Reifenkonstruktionen. Korrekten Reifendruck erfragt man am besten vom Reifenhersteller für das jeweilige Modell. Offroad machen die 2 bar Sinn. |
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| Bremsbeläge
wechseln Wenn neue Beläge mit alten Scheiben verbaut werden, sollte man an den Innen-und Aussenseiten der Beläge die Kanten brechen. So kommen sie nicht auf den eventuell vorhandenen Grat und können sich dann langsam anpassen. |
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Hintere Trommelbremse, Einstellung
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| Handbremse Die Einstelluner müssen mindestens soweit beigedreht werden, daß sie unter Spannung stehen. Sonst kann die automatische Nachstellung nicht arbeiten. Die Nachstellung der Trommelbremsen erfolgt über die Betätigung der Handbremse. |
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Bremsleitungen: Original:
verzinkte Stahlleitungen (rosten irgendwann durch, bei mir nach 15 Jahren) Entlüfterschraube ist ein 7er Gewinde - kann jemand bestätigen dass es sich um M7x1 handelt? Möchte nicht nur deswegen die Bremse neu entlüften ;-) |
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Karosserieteile: |
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